
Zwischen der Ankunft eines kleinen Menschen in unserer Familie und dem Start unseres Fermentationsbetriebs blieb uns in diesem Jahr kaum Zeit zum Kochen. Und wenn wir Zeit fanden, fehlte oft die Energie. Erst aus Notwendigkeit, dann aus wachsender Liebe zur Schönheit des Einfachen begann ich, Rezepte zu suchen, die zu einem übervollen Alltag passen.
Früher war ich beinahe davon besessen, jeden Tag ein vollständiges Menü zu kochen: Apéro, Vorspeise, Hauptgang, Dessert und selbstverständlich den passenden Wein. Ich hatte das Glück, diese Kunst des Essens und die Zeit dafür erleben zu dürfen. Inzwischen beanspruchen neue Projekte viel von meiner Zeit und Kraft. Durchdachte Mahlzeiten fehlen mir manchmal, doch in jeder Lebensphase gilt es, ein Gleichgewicht zu finden.
Die Buddha-Bowl ist vielleicht das beste Rezept für eine Pause, wenn das Leben übermenschliche Energie verlangt. Sie ist unglaublich einfach zuzubereiten und ergibt ein zugleich beruhigendes und nahrhaftes Bild. Wenn ich mich mit dieser vom Buddha inspirierten Schale zum Essen hinsetze, spüre ich tatsächlich ein sanftes Ankommen. Dieses kleine Trendgericht trägt seinen Namen gut.
Healthy-Love-Buddha-Bowl mit fermentiertem Rotkohl für zwei Personen
- 1 Tasse Quinoa
- ½ Brokkoli
- 2 Handvoll geröstete Mandeln
- 2 Handvoll Baby-Leaf-Salat
- 2 Schuss Olivenöl
- 1 Glas Shanti Chou von Fermentierra
Quinoa mit anderthalb Tassen Wasser in einen Topf geben und zudecken. Aufkochen, den Brokkoli dazugeben und die Hitze reduzieren. Rund zehn Minuten garen, bis Quinoa und Brokkoli weich sind.
Die Quinoa in grossen Schalen anrichten. Den Brokkoli nach Wunsch pürieren. Mit Shanti Chou, Salat, Brokkoli und gerösteten Mandeln garnieren. Mit Olivenöl beträufeln und geniessen.
– M
