Alles begann in Champagne am Fuß des Juras. Dort pflegen wir im Rhythmus der Jahreszeiten ein altes Handwerk – in unserer Familienwerkstatt entstand Fermentierra.

Der Ursprung
Mein Weg ist nicht ganz klassisch. Reisen, Musik, vegetarische Küche, handwerkliches Bier und Holzofenbrot auf dem französischen Land: Ich habe durch Beobachten, Ausprobieren und praktische Erfahrung gelernt.
Dann erkannte ich, dass Fermentation der rote Faden dieser Reise war. Mich faszinierte das Gleichgewicht zwischen Einfachheit und Kraft: die richtigen Bedingungen schaffen, beobachten und dem Unerwarteten Raum lassen.
Fermentation ist eine Sprache des Lebendigen – konkret und poetisch zugleich.
Ich gründete Fermentierra in der Westschweiz mit einem einfachen Ziel: diese Leidenschaft zugänglich zu teilen und ein noch zu wenig bekanntes Handwerk bekannter zu machen.
Seit mehr als fünf Jahren wächst dieses Abenteuer zwischen handwerklicher Produktion, Rezept- und Verfahrensentwicklung, Kursen, Begegnungen und der Zusammenarbeit mit Fachleuten.
Das Lebendige ist erstaunlich anpassungsfähig. Wer die Mechanismen versteht, kann die Technik anpassen, Rezepte hinter sich lassen, korrigieren und Neues erfinden.
So verstehen wir Fermentierra: produzieren, lernen und die Grenzen der Neugier erkunden.
— Laurent Cornu, Gründer von Fermentierra
Unsere Arbeitsweise
Fermentierra entstand nicht mit der Idee eines unveränderlichen Sortiments.
Wir lieben wandernde Rezepte, über Generationen weitergegebene Techniken und Begegnungen zwischen Esskulturen. Kimchi, Sauerkraut, Gemüse in Salzlake, Würzmittel oder freie Kreationen: Jede Tradition ist Ausgangspunkt statt Grenze.
Auch die Jahreszeiten gestalten mit. Ein besonders schönes Gemüse, eine reiche Ernte oder eine unerwartete Kombination kann ein neues Rezept hervorbringen.
Diese Freiheit beruht immer auf derselben Grundlage: gute Rohstoffe, ein präzises Verständnis der Fermentation und viel Aufmerksamkeit.
