Der Geschmack steht an erster Stelle!
Milchsauer vergorenes Gemüse erobert heute selbst grosse Restaurantküchen zurück. Doch man muss kein Sternekoch sein, um es zu geniessen. Diese alte Methode hat gerade wegen ihrer Einfachheit die Zeiten überdauert.
Neues kann manchmal einschüchtern. Oft werden wir gefragt: «Aber wie isst man das?»
Ein Philosoph würde antworten: «Mit einer Gabel.»
So einfach ist es tatsächlich. Ein Glas öffnen und den Appetit entscheiden lassen.
Die goldene Regel: Denken Sie an eine Würzbeilage
Unser bester Rat: Behandeln Sie das Gemüse wie ein Condiment, wie lebendige Pickles. Ein oder zwei gute Esslöffel genügen, um Farbe, Knackigkeit und eine schöne Säure auf den Teller zu bringen.
Unsere Ideen für den Anfang
- Der Klassiker: wunderbar zu Raclette oder Fondue. Die Säure bildet einen schönen Kontrast zum reichhaltigen Käse.
- Für unterwegs: köstlich im Burger, Croque Monsieur oder Käsesandwich.
- Für Frische: in Gemüse- oder Pastasalat; der säuerliche Saft gibt dem Dressing zusätzlichen Schwung.
- Zum Frühstück: mit einem Spiegelei oder auf Avocadotoast.
- Zum Apéro: ganz einfach auf Crackern zu einem Glas Wein.
Eine Geschichte aus unserem Alltag: Mit einem Baby zu Hause und wenig Zeit zum Kochen haben wir sogar einmal eine Tiefkühlpizza aufgewertet. Schwarzer Rettich darauf? Ein Volltreffer.
Roh oder gekocht?
Ja, das Gemüse kann erhitzt werden.
Wir geben es manchmal am Ende der Garzeit in eine Brühe oder verwenden es in einer Blumenkohl-Karotten-Lasagne. Mein Bruder hat sogar Sauerkraut mit Fisch statt Fleisch neu interpretiert – köstlich.
Denken Sie nicht zu lange nach: Probieren Sie es aus!
Weitere ausführliche Rezepte folgen. Bis dahin gilt: bewusst geniessen.
