
Bei Oliven oder Essiggurken landet die Flüssigkeit häufig zuerst im Abfluss. Bei fermentiertem Gemüse ist sie jedoch die aktive Lake, in der die Verwandlung über Wochen stattgefunden hat.
Bei den dichten Fermentationen von Fermentierra bleibt manchmal etwas von dieser wertvollen Lake übrig. Statt sie wegzugiessen, füllen wir sie als Symbiotonic ab – ein Name aus Symbiose und Tonikum.
Was steckt in diesem Elixier?
- Freie Milchsäurebakterien: Viele Mikroorganismen des Ferments befinden sich in der Flüssigkeit. Art, Anzahl und Überleben bis zum Verzehr können je nach Charge und Lagerung variieren.
- Salze und Mineralstoffe: Die Lake enthält Elektrolyte und Bexer Salz. Sie ist salzig und sollte entsprechend bewusst dosiert werden; sie ist kein medizinisches Rehydrierungsprodukt.
Zwei Varianten
Beide bestehen aus den gefilterten, unveränderten Säften unserer Hauptrezepte.
Symbiotonic «Shanti» – Rotkohl und Gewürze
Ein tiefes, warmes Elixier, in dem Kardamom und Zimt den Rotkohlsaft aromatisieren.
Symbiotonic «Kvas» – Rande und Ingwer
Ein lebhaftes Getränk nach slawischer Tradition. Erdige Rande trifft auf Kurkuma und Ingwer.
Das Symbiotonic-Ritual
Dieses kräftige, salzige Getränk wird nicht wie Limonade getrunken, sondern in einer kleinen Portion genossen:
- Am Morgen: Ein kleiner Shot nach dem Wasser, wenn Geschmack und Salzmenge für Sie passen.
- Beim Sport: Einen Shot in einer Trinkflasche verdünnen. Bei medizinisch relevantem Flüssigkeits- oder Elektrolytverlust sind dafür vorgesehene Präparate vorzuziehen.
- Nach einem üppigen Essen: Manche mögen die Säure als geschmacklich belebenden Abschluss; sie ist kein Mittel gegen Übelkeit.
